Wasser – bhmphttps://bhmp.deBresch Henne Mühlinghaus – bhmp – Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung, StadtplanungWed, 02 Sep 2020 12:46:56 +0000de-DEhourly1https://wordpress.org/?v=5.3.4https://bhmp.de/wp-content/uploads/2020/03/cropped-bhmp-favicon-32x32.pngWasser – bhmphttps://bhmp.de3232Mühlenumfeld Willstätthttps://bhmp.de/projekt/muehlenumfeld-willstaett/Wed, 02 Sep 2020 12:46:54 +0000https://bhmp.de/?post_type=project&p=2156Mitten im Herzen der Gemeinde liegt die ehemalige Mühle Willstätt. Im Zuge einer großangelegten und weitreichenden Renaturierung der Kinzig, die die Mühle ursprünglich antrieb, wurde der Betrieb der Mühle ineffizient. Der Wegfall der Stromerzeugung aus Wasserkraft führte zum jahrelangen Brachliegen des Gebäudes und der angrenzenden Freiflächen. Durch seine zentrale Lage inmitten des Ortskerns bot sich […]

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Mitten im Herzen der Gemeinde liegt die ehemalige Mühle Willstätt. Im Zuge einer großangelegten und weitreichenden Renaturierung der Kinzig, die die Mühle ursprünglich antrieb, wurde der Betrieb der Mühle ineffizient. Der Wegfall der Stromerzeugung aus Wasserkraft führte zum jahrelangen Brachliegen des Gebäudes und der angrenzenden Freiflächen. Durch seine zentrale Lage inmitten des Ortskerns bot sich das Gebäude für eine Vielzahl neuer Nutzungen an. Aufgrund dessen wurden verschiedene Konzepte zur Nachnutzung des Mühlenareals erarbeitet. Mittlerweile, nach einer aufwendigen Sanierung, sorgen das Rathaus und Eigentumswohnungen für neues Leben.

In die Jahre gekommen war das Areal 2010
Hinter dichtem Bewuchs versteckte sich die Mühle
Eine Brachfläche prägte das innerörtliche Erscheinungsbild

Im Zuge der Mühlensanierung wurden auch die angrenzenden Freianlagen umgestaltet. Eine neue, lebendige Ortsmitte sollte entstehen, die neben Aufenthaltsmöglichkeiten vor allem das Ortsbild aufwerten sollte. So entstand nordöstlich der Mühle ein neuer Treffpunkt in Form eines Dorfplatzes. Dieser wird auf der Ost- und Südseite von einem neuen Wohn- und Geschäftshaus gefasst. Im Westen grenzt das Rathaus an und im Norden kann man den vorbeifahrenden Verkehr der Hauptstraße beobachten. Räumlich wird die Straße durch eine langgezogene Sitzbank und Pflanzgefäße vom Platz getrennt. Bäume sorgen für Schatten und das leise Plätschern des Wasserspiels für Aufenthaltsqualität. Ein Café belebt den Platz zusätzlich. Die zentrale Platzfläche wurde mit Granitpflaster gestaltet, das sich bis zum Rathauseingang im Westen, über den Straßenraum zieht und einen großzügigen Teppich ausbildet. Hier flankieren Fahnenmasten und Fahrradständer den Zugang zum Gebäude. Weiteren Belagsflächen wurden in einem farblich angepassten, durchlaufenden Betonpflaster hergestellt. Es verbindet den Dorfplatz mit dem südlich der Mühle gelegenen, großzügigen Veranstaltungsplatz für Dorffeste. Im Belag eingelassene Zelthülsen ermöglichen den reibungslosen Aufbau der Festzelte, während eine Bodenhülse das Stellen des Mai- und Weihnachtsbaumes ermöglicht. Auch die Wasser- und Stromanschlüsse wurden in der Planung berücksichtigt. Weiter südlich schafft der abgesenkte Flößergarten einen attraktiven Aufenthaltsbereich am renaturierten Kinzigufer.

Über Stege sollte die Kinzig erlebbar gemacht und die Mühle ins Zentrum der Ortsmitte gerückt werden
Auch die Verkehrssituation sollte angepast werden

Über Rasenstufen gelangt man in den tieferliegenden Bereich, der mit seinen massiven Holzdecks zum Entspannen lockt. Auch als Trauzimmer im Freien dienen die Decks gelegentlich. An warmen Sommertagen lässt sich das kühle Nass der Kinzig hier besonders gut erleben. Dazu trägt auch die große Freitreppe am westlichen Rand des Veranstaltungsplatzes bei. Sitzstufen ermöglichen hier ebenfalls das Verweilen am Bach. Macht man sich über den neugeschaffenen Uferweg in Richtung Norden auf, so findet man zusätzliche Sitz- und Liegemöglichkeiten vor, die zum Relaxen einladen. In Richtung Süden gelangt man hingegen auf die historische Wehranlage, die von einer instandgesetzten Bastion und zahlreichen Stegen geprägt ist. Letztere Schaffen die fußläufige Verbindung der beiden Uferseiten. Bewusst wurden Elemente wir der ehemalige Rechenfang beibehalten. Sie verweisen auch heute noch auf die Geschichte des Ortes. So auch die bereits beschriebenen Holzdecks im Flößergarten, die auf die lange Tradition des Flößens an der Kinzig verweisen. Die Randbereiche, also der Übergang vom Ufer der Kinzig zu den Wegen und Platzbereichen, wurden mit großen Findlingen und einer abwechslungsreichen Bepflanzung gestaltet. Mehrstämmige Erlen bieten Schatten und greifen das Thema „Bach“ gestalterisch auf. Die historischen Buntsandsteinmauern wurden aufwendig saniert und teilweise authentisch ergänzt bzw. weitergeführt. Hinter der Ufermauer verläuft ein Fußweg, der das Rathausareal in Richtung Süden mit dem angrenzenden Grünzug verbindet. Parkplätze für Besucher des Rathauses wurden im Süden ebenfalls realisiert. Sie werden durch einen Kirschhain, der vor allem im Frühling mit seiner üppigen Blüte besticht, beschattet. Zahlreiche Sitzgelegenheiten bieten Passanten die Möglichkeit zum Verweilen. Eine pflegeextensive Staudenpflanzung sorgt für farbliche Akzente und vervollständigt das Pflanzkonzept.  Die Materialauswahl orientiert sich am historischen Bestand. In der Planung wurde auch die  Möglichkeit zur nachträglichen Errichtung eines Servicegebäudes für Veranstaltungen berücksichtigt. Neben einer Grund- und Sicherheitsbeleuchtung der Straßenräume sorgt eine Akzentbeleuchtung der Plätze auch in den Abend- und Nachtstunden für Aufenthaltsqualität. Eine besondere Technik kommt bei der Beleuchtung der Gebäudefassade des ehemaligen Mühlengebäudes zum Einsatz. Sogenannte Gobo-Strahler ermöglichen eine gerichtete, blendfreie Ausleuchtung der Fassaden. 

Schon von weitem ist das Areal erkennbar
Im Mühlengebäude befindet sich heute das Rathaus. Der vorgelagerte Flößergarten kann als Trauzimmer im Freien genutzt werden
Über Sitzstufen gelangt man zur Kinzig
Auch der Eingangsbereich wurde aufgewertet und organisiert
Ein Wasserspiel, Sitzbänke und Blumenkästen prägen das heutige Bild des Mühlenplatzes

Durch die umfangreiche Neugestaltung des Gebäudes und seiner angrenzenden Freiflächen, aber auch durch die ökologische Aufwertung der Kinzig durch die Renaturierung nahm die Gemeinde Willstätt eine einmalige Chance wahr, ihre Ortsmitte um einen bedeutenden Baustein zu ergänzen und fit für die Zukunft zu machen.

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Dorfplatz Kronauhttps://bhmp.de/projekt/dorfplatz-kronau/Mon, 09 Dec 2019 15:36:32 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=138Als Treffpunkt im öf¬fent¬li¬chen Raum dient der neugestaltete Dorfplatz im Herzen Kronaus. Skulp-tu¬ra¬le Holz¬bän¬ke gliedern die Platzfläche, während ein loc¬ke¬rer Baum¬hain aus un¬ter¬schied¬li¬chen Baumar¬ten den ide¬el¬len Be¬zug zum ehemaligen Forstgar¬ten herstellt.

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In den nächsten Jahren möchte die Gemeinde Kronau ihre Ortsmitte aufwerten und die Wohnqualität verbessern. Um die Ortsmitte Kronau neu zu ordnen wurden nach einer detaillierten Bestandsaufnahme alle Ergebnisse und vorgeschlagenen Maßnahmen in einem Strukturplan zusammengefasst. Der entstandene Bebauungsplan umfasst das neue Kinderhaus und eine öffentliche Platzfläche. Diese dient als Mittelpunkt mit Verbindung zu allen wesentlichen Einrichtungen des Gemeindelebens. Entstanden ist ein öffentlicher Freiraum, der die neue Mitte Kronaus bildet.

Die Schaffung eines neuen Zentrums als Treff- und Mittelpunkt der Gemeinde – dies war das Ziel der Planung zum Dorfplatz Kronau. Häufig fehlen den kleineren Gemeinden der Region identitätsstiftende Freiräume. Umso bedeutender wurde die Konzeption eines öffentlich zugänglichen Treffpunktes und Veranstaltungsortes für kleinere Festlichkeiten. Durch den Abriss von Gebäuden in zentraler Dorflage bot sich die Möglichkeit, diesen inmitten des Ortskerns zu realisieren. Nachdem das angrenzende Forsthaus mit dem dazugehörigen Forstgarten saniert wurde, konnte mit der Überplanung der Freifläche begonnen werden.

Grundriss Freiflächengestaltung // Grafik: Zweiland
Visualisierung des Dorfplatzes
Strukturplan
Bebauungsplan

Der Entwurf sieht eine großzügige, befestigte Platzfläche vor. Während an der Ostseite Parkplätze für den Einkauf im angrenzenden Einzelhandel realisiert wurden, dient die westliche Platzhälfte als Aufenthaltsort. Der südlich gelegene Neubau des Kinderhauses wurde ebenso in die Planung integriert wie das bereits erwähnte Forsthaus im Nordwesten. Eigens angefertigte, skulptural anmutende Sitzbänke tragen die botanischen und deutschen Namen heimischer Baumarten als Inschrift und stellen so den Bezug zum Forstgarten her. Gleichzeitig strukturieren die Holzbänke den Platzbereich, können im Bedarfsfall aber zur Seite geräumt werden. So kann je nach Platzbedarf genügend Raum für Straßenfeste, Wochenmärkte oder sonstige Veranstaltungen geschaffen werden. Ein Teil der Platzfläche wurde als wassergebundene Wegedecke hergestellt, die zum Boulespiel einlädt. In ihr stehen locker verteilte Solitärbäume unterschiedlicher Arten. Das Spiel der verschiedenen Blattstrukturen und Herbstfärbungen findet sich auch im Pflanzkonzept wieder. Dank der zurückhaltenden Pflanzenwahl fügen sie sich harmonisch in die Gesamtgestaltung ein. Neben dem diffusen Schattenspiel der Bäume beeinflusst ein Fontainenfeld das Mikroklima des Dorfplatzes. Das leise Plätschern des Wassers lässt den Besucher dem Alltag entfliehen, während die Bänke zum Verweilen im Zentrum Kronaus einladen.

Dorfplatz Kronau
ausgezeichnet für Beispielhaftes Bauen im Landkreis Karlsruhe
Harmonisch fügen sich die Holzbänke in die Gesamtstruktur ein
Intarsien zieren die Holzbänke…
… sie beinhalten die deutschen und botanischen Namen verschiedener Bäume
Ein Wasserspiel sorgt für Aufenthaltsqualität
Ein Pflasterbelag bietet den perfekten Untergrund für eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten
Das Lichtkonzept lässt den Platz auch am Abend im rechten Licht erscheinen

Weitere Informationen:

Auszeichnung Beispielhaftes Bauen im Landkreis Karlsruhe

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Ökologische Baubegleitung Erlache Bensheimhttps://bhmp.de/projekt/oekologische-baubegleitung-erlache-bensheim/Wed, 11 Dec 2019 09:08:58 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=513Für den südwestlich der Stadt Bensheim genehmigten Kiesabbau wurde unser Büro mit der ökologischen Baubegleitung und der landschaftspflegerischen Ausführungsplanung (LAP) beauftragt. Dazu gehört auch die Beratung, Planung und Umsetzung der landschaftspflegerischen Maßnahmen. U.a. werden im Rahmen des Ausgleichskonzepts ausgedehnte Stromtalwiesen angelegt sowie ein Besucherlenkungs-Konzept für die Nachnutzung des Sees.

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Für den südwestlich der Stadt Bensheim genehmigten Kiesabbau wurden wir mit der ökologischen Baubegleitung und der landschaftspflegerischen Ausführungsplanung (LAP) beauftragt. Dazu gehörte auch die Beratung, Planung und Umsetzung der landschaftspflegerischen Maßnahmen. Im Rahmen des Ausgleichskonzepts wurde die Anlage von ausgedehnten Stromtalwiesen sowie ein Besucherlenkungs-Konzept für die Nachnutzung des Sees umgesetzt.

Ökologische Baubegleitung, – auch bei der Baumverpflanzung
Feuchtbiotope
Stromtalwiesen als Teil des Ausgleichskonzeptes
Lebensraum für die Uferschwalbe

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Europäisches Forum am „Rhein Neuried“https://bhmp.de/projekt/europaeisches-forum-am-rhein-neuried/Wed, 11 Dec 2019 09:19:56 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=507Das Forum am bildet ein zweiseitiges Portal zwischen Deutschland und Frankreich, welches Besucher aus beiden Ländern mit vielfältigen Informationen vor allem über touristische Angebote im Elsass und Baden / Ortenau und zu den Themen Integriertes Rheinprogramm und Naturschutz am Rhein informiert. Es beinhaltet des Weiteren grenzüberschreitende kulturelle Einrichtungen, wie das deutsch-französische Theater BAden ALsass sowie ergänzende Einrichtungen zur Versorgung der Besucher mit Speisen, Getränken und regionalen Produkten.
Das europäische Forum am Rhein, an der Pierre-Pflimlin-Brücke in unmittelbarer Grenze zu Frankreich gelegen, bildet ein Ort der Begegnung für Menschen aus dem Eurodistrikt Straßburg–Ortenau.

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Das Forum am Rhein bildet ein zweiseitiges Portal zwischen Deutschland und Frankreich, das Besucher aus beiden Ländern mit vielfältigen Informationen vor allem über touristische Angebote im Elsass und Baden / Ortenau und zu den Themen Integriertes Rheinprogramm und Naturschutz am Rhein informiert. Es ist auch Heimat grenzüberschreitender kultureller Einrichtungen, wie z.B.  das deutsch-französische Theater BAden ALsass. Ergänzende Einrichtungen zur Versorgung der Besucher mit Speisen, Getränken und regionalen Produkten runden das Angebot ab.

Das europäische Forum am Rhein, an der Pierre-Pflimlin-Brücke in unmittelbarer Grenze zu Frankreich gelegen, bildet ein Ort der Begegnung für Menschen aus dem Eurodistrikt Straßburg–Ortenau.

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Pflegemanagement Ortenaukreishttps://bhmp.de/projekt/pflegemanagement-ortenaukreis/Wed, 11 Dec 2019 09:24:04 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=505Seit 2011 sind wir mit dem Pflegemanagement der Wiesen in den Naturschutzgebieten im Ortenaukreis beauftragt. Daneben wurden weitere Landschaftspflegeaufgaben außerhalb der Naturschutzgebiete, vor allem in FFH- und Vogelschutzgebieten sowie auf naturschutzwichtigen Grundstücken des Landes Baden-Württemberg und auf Flächen der Artenschutzprogramme mit in den Auftrag einbezogen.

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Seit 2011 sind wir mit dem Pflegemanagement der Wiesen in den Naturschutzgebieten im Ortenaukreis beauftragt. Daneben wurden weitere Landschaftspflegeaufgaben außerhalb der Naturschutzgebiete, vor allem in FFH- und Vogelschutzgebieten sowie auf naturschutzrelevanten Grundstücken des Landes Baden-Württemberg und auf Flächen der Artenschutzprogramme mit in den Auftrag einbezogen.

Nasswiese
Schweineweide
Feuchtbiotop
Großer Brachvogel // Numenius arquata

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Neuordnung ZOB und Anlagenpark Tübingenhttps://bhmp.de/projekt/neuordnung-zob-und-anlagenpark-tuebingen/Mon, 09 Dec 2019 19:07:14 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=182Die Umstrukturierung des Tübinger Omnibusbahnhofs schafft viele neue Perspektiven: die funktionale Anknüpfung des Hauptbahnhofs an die Stadt, barrierefreie Zugänge und eine Radstation mit direktem Anschluss an das ‚Blaue Band‘, der zentralen Radverkehrsachse. Die Seeterrasse mit deren vielfältigen Nutzungsangeboten stellt den Übergang zum neugestalteten Anlagenpark her, Lebensräume für Pflanzen und Tiere werden weiter entwickelt.

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Die Umstrukturierung des Tübinger Omnibusbahnhofs schafft viele neue Perspektiven: die funktionale Anknüpfung des Hauptbahnhofs an die Stadt, barrierefreie Zugänge und eine Radstation mit direktem Anschluss an das »Blaue Band« als zentrale Radverkehrsachse. Die Seeterrasse mit deren vielfältigen Nutzungsangeboten stellt den Übergang zum neugestalteten Anlagenpark her. Lebensräume für Pflanzen und Tiere werden weiterentwickelt.

Eine grundlegende Neuordnung des ZOBs sowie der Anschluss und die Neugestaltung des Anlagenparks sind die wesentlichen Schwerpunkte der Neuplanung. Entgegen der bisherigen Situation ist der neue ZOB parallel zur Bahnhofsfassade angeordnet. Das bestehende Vordach vor dem Bahnhof wird abgerissen und die historische Fassade des barocken Bahnhofsgebäudes freigestellt. Im Zuge der Bahnhofssanierung wir der ehemalige Arkadengang durch großflächige Glaselemente optisch wieder geöffnet. Die teilweise Anschüttung des Sockelbereichs ermöglicht zukünftig den barrierefreien Zugang zum Bahnhofsgebäude. Ein Baumhain spendet Schatten und führt das Grün des angrenzenden Anlagenparks bis auf den Bahnhofsvorplatz. Spielerisch fügen sich die Einzelüberdachungen entlang der Bussteigen in den Hain, die Dank Sitzmöglichkeiten und Wind- bzw. Regenschutz ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Blick über den ZOB aus den 1960er Jahren
Im Hintergrund das historische Bahnhofsgebäude
Erhaltenswerter Baumbestand vor der Expressguthalle
Der Anlagensee
Anlagenpark,- verwahrlost und ungenutzt

Westlich der Gaststätte sind die Taxistellplätze angeordnet. Der ZOB-Ost schließt unmittelbar an den BA7 des Zinserdreiecks an. Das „Blaue Band“ als zentrale Radverkehrsachse wird im ZOB weitergeführt. Im Nordosten verläuft die Bügelstraße in Richtung Norden. Auf der Nordseite des ZOB-Ost wird das „Blaue Band“ weiter in Richtung Westen geführt. Dort kreuzt es die Bahnhofsallee, die als direkte Verknüpfung zwischen Bahnhof und Uhlanddenkmal die Verbindung in die Tübinger Innenstadt aufnimmt.

Als zentrales Gelenk dient die neue Radstation, in die eine Rampe zur Fahrradtiefgarage integriert ist. Zusätzlich finden in ihr öffentliche Toiletten, ein Café, eine Werkstatt und zusätzliche Fahrradabstellplätze ihren Platz. Über eine großzügige Sitzstufenanlage mit integrierten Treppen und einer barrierefreien Rampe wird der Höhenunterschied überbrückt und der Zugang zum Anlagenpark hergestellt. Ein Wasserspiel schafft die optische Verknüpfung, gliedert die Platzfläche und lädt zum Verweilen ein.

Der künftige ZOB ist nur für Taxen, Busse, Anlieferverkehr und Einsatzfahrzeuge zu befahren. In Richtung Westen gelangt man zum Jugend-Café, welches mit der neugeplanten Fahrradbrücke den westlichen Eingang zum ZOB bildet. Nördlich des Mühlbachs finden nur minimale Eingriffe statt, um den Anforderungen des Artenschutzes gerecht zu werden. Der Mühlbach bleibt erhalten und seine Ufer werden leicht überarbeitet. Um mehr Raum für Veranstaltungen und Freizeitnutzungen zu erhalten und das Verhältnis von Grün- und Seefläche zu optimieren, wird der Anlagensee verkleinert. An der Mündung des Mühlbaches entsteht eine ökologische Zone, die als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen dient. Neue Wegeachsen durchziehen den Anlagenpark und schaffen verschiedene Zugangsmöglichkeiten im Uferbereich. Im Osten bleibt der wertvolle Baumbestand erhalten und wird ergänzt. Hier entsteht ein einladender Hain, der den optischen Abschluss des Parks bildet und die Bahnhofsallee rahmt. Um das nördliche Uhlanddenkmal entstehen PKW-Stellplätze und eine bessere Wegeverbindung zur Plataneninsel.

Gesamtgrundriss des Wettbewerbbeitrages
Visualisierung mit Blick in Richtung Südosten // Grafik: calina Visualisierung
Konzept
Detail des Bahnhofsvorplatzes
Blick über den ZOB in Richtung Südwesten // Grafik: calina Visualisierung
Ausstattungsdetails
Gesamtplan des Bauvorhabens
Blick auf das sanierte Bahnhofsgebäude und den neuen Vorplatz mit Baumhain // Grafik: filon Leipzig
Über einen großzügigen Vorplatz gelangt man künftig barrierefrei in den Bahnhof // Grafik: filon Leipzig
Die großzügige Seeterrasse schafft die Verbindung mit dem Anlagenpark // Grafik: filon Leipzig
Blick über den Anlagensee, dessen Ufer neugestaltet werden // Grafik: filon Leipzig

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Eremitage Waghäuselhttps://bhmp.de/projekt/eremitage-waghaeusel/Tue, 10 Dec 2019 13:16:45 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=535Der Gewerbepark Eremitage zeichnet sich durch seine zentrale Lage in der Region, durch besonders gute Verkehrsanbindung aber darüber hinaus auch durch seinen historisch gewachsenen Gebäudebestand und seine Bedeutung für die Umgebung und deren Bewohner aus. Diese Standortgunst gilt es zu nutzen und durch Zuführung neuer, angemessener Nutzung dem Gebiet eine Perspektive für die Zukunft zu geben.

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Seit dem Wettbewerbsgewinn 2001 begleitet bhm die Entwicklung des Geländes der ehemaligen Zuckerfabrik Waghäusel zu einem zukunftsfähigen Standort für Gewerbe, Kultur und Freizeit. Dabei sind für städtebauliche, landschaftsplanerische und freiraumplanerische Aspekte fachübergreifend alle Abteilungen von bhm tätig. Besondere Herausforderungen sind das Planen und Bauen im historischen Kontext und die Schaffung eines völlig neuen und offenen Laufes für den Wagbach.

Die Besonderheit des Geländes liegt im engen räumlichen Zusammenhang von Gewerbebrache mit Zuckersilos, Wallfahrtskirche mit Kloster und barocker Schlossanlage mit Eremitage.

Es zeichnet sich durch seine zentrale Lage in der Region, durch besonders gute Verkehrsanbindung aber darüber hinaus auch durch seinen historisch gewachsenen Gebäudebestand und seine Bedeutung für die Umgebung und deren Bewohner aus. Diese Standortgunst gilt es zu nutzen und durch Zuführung neuer, angemessener Nutzung dem Gebiet eine Perspektive für die Zukunft zu geben.

Die Umnutzung der ehemaligen Produktionsstätte der Südzucker AG stand im Fokus des 2001 ausgelobten, internationalen Wettbewerbs. Die Zugänglichkeit des Areals für Erholungssuchende und Veranstaltungen war ausdrücklich gewünscht. Zu zahlreich waren die unterschiedlichen Entwicklungsstadien, die das Gelände in seiner fast 300-jährigen Geschichte erlebt hat, um einen bestimmten historischen Zustand wiederherzustellen.

Der besondere Reiz des auf dem Gelände vorhandenen Gebäudebestandes liegt in seiner kontrastreichen Vielfalt, die auf engstem Raum historische Entwicklung erlebbar macht. So liegt die Qualität des Ortes insbesondere auch in seiner Identität von Eremitage, Kloster und Zuckersilos. Bei der Neuordnung des Areals zum kulturellen und gewerblichen Standort sollen diese Qualitäten herausgearbeitet und die Besonderheit des Gebietes und seine wiederzugewinnende regionale Bedeutung im Planungskonzept spürbar werden.

Durch die Ausweisung von Flächen für Dienstleistungen, kulturelle Einrichtungen und Parkanlagen/Grünflächen soll darüber hinaus ein attraktiver Standort für Kultur und Freizeit geschaffen werden. Ein besonderer Wert wird dabei insbesondere auf die Erhaltung eines Nebeneinanders von historischen, denkmalgeschützten Gebäuden, ehemaligen Fabrikanlagen und neueren Gewerbebauten gelegt.

Bebauungsplan Eremitage Waghäusel
Gesamtgrundriss

Die zentralen Achsen, welche Wallfahrtskirche, Festwiese, Eremitagegarten und Waldpark miteinander verbinden, bilden das Grundgerüst des Entwurfes. Nach Wegfall der Zuckerfabrik entstand eine weitläufige Parkanlage mit zahlreichen ökologischen und gestalterischen Schwerpunkten. 

Zentrales Gestaltungselement des EREMITAGEPARKS sind die vom neu gestalteten INNENRING ausgehenden Achsen, die die Wallfahrtskirche, die Festwiesen, den Eremitagegarten und den Waldpark mit Zugang zum Wagbach miteinander verbinden.

Eremitage Waghäusel
Innenring
Eremitagegarten mit Pavillons
Die Intarsie des Pavillondaches zeigt den historischen Grundriss des Parks
Der Waldpark im Süden des Areals
Historische Mauern der Orangerie geben heute den Blick auf den Wagbach frei
Offenlegung des Wagbachs
Der Wagbach als Biotop für Pflanzen und Tiere

Der EREMITAGEGARTEN selbst umfasst das nordöstliche Carré der ursprünglich barocken Gartenanlage der Eremitage. In Anlehnung an die verschiedenen historischen Aufzeichnungen wurden einzelne Elemente wieder aufgenommen, neu interpretiert und den Anforderungen der vorgesehenen Nutzung angepasst. Wegbegleitend findet man Elemente aus der Geschichte des Gartens: Das nördliche Zugangstor, die an die Eremitenhäuschen erinnernden Pergolen und die Veranstaltungsplattform an Stelle des ehemaligen vierten Kavalierhauses der Eremitage. Zwei Eremitenhäuser wurden im Bereich des Gartens als Metallkonstruktionen neu interpretiert.

Die FEST- UND FREIZEITWIESEN befinden sich östlich und westlich der Nordachse, begleitet durch eine neue Baumallee. Hier ist genügend Platz für größere Feierlichkeiten.

Der südlich angrenzende WALDPARK erhielt einen halboffenen, parkartigen Charakter. Parallel zur bestehenden Südachse wurde er fußläufig erschlossen und dank halboffener Strukturen die Sichtbeziehung zum Barockschlösschen ermöglicht. Historische Artefakte, wie Brunnen, Ummauerungen und Tore wurden bewusst in die Neugestaltung integriert.

Folgt man den zahlreichen Wegen nach Süden, gelangt man zur historischen Wagbachbrücke. Sie markiert den Beginn des neuen Wagbachverlaufs. In Zeiten der Zuckerproduktion wurde der Wagbach verdolt, doch das Kanalbauwerk ist heute stark sanierungsbedürftig und verläuft quer unter den neuen Straßen und Gewerbegrundstücken. Da der Neubau einer Verdolung wasserrechtlich nicht genehmigungsfähig ist, wurde ein neuer, offener Bachlauf geschaffen. Er ermöglicht die sinnvolle Nutzung des Gewerbeparks.

Der Wagbach verläuft fortan östlich der Eremitage zwischen Bahnstrecke und der historischen Umfassungsmauer. Er mündet jenseits der Landesstraße wieder in sein ursprüngliches Bett. Insgesamt beträgt die Länge des neuen Verlaufs ca. 1.300 m und ersetzt ca. 1.090 m der bisherigen verdolten bzw. kanalisierten Laufstrecke.

Am neuen, offenen Bachlauf entstehen große Böschungsbereiche, die den östlichen Abschluss der neuen Parkanlage bilden und deren Gestaltung in Trassenführung und Baumpflanzung gestalterisch aufgenommen werden.

Aus ökologischer Sicht bietet die Offenlegung  einen durchgängigen Lebensraum für viele bedrohte und geschützte Pflanzen- und Tierarten. Totholz im Bachbett sorgt für ein zusätzliches Angebot an vielfältigen Lebensräumen. Die neue Anbindung an die „Wagbachniederung“ im Norden trägt darüber hinaus langfristig zu einer erheblichen Aufwertung dieses überregional bedeutsamen Vogel- und Naturschutzgebietes bei. Der Eremitagegarten als öffentlicher Freiraum und der neue Wagbachlauf als Teil eines FFH-Gebietes konnten im Sommer 2016 feierlich eingeweiht werden.

Weitere Informationen:

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Wettbewerb »Neubau Rathaus Waldstetten«https://bhmp.de/projekt/wettbewerb-neubau-rathaus-waldstetten/Tue, 10 Dec 2019 13:23:24 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=531Eine „landschaftliche“ Platzverbindung, die das Waldstetter Bachtal vom Malzeviller Platz über den neuen Rathausplatz führt, ist Grundlage des Konzeptes. Entstanden ist ein einladender Vorplatz mit Bachlauf und Sitzgelegenheiten, der dem neuen Rathaus ein würdiges Entree bietet.

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Ein Rathausneubau für Waldstetten mit dazugehöriger Außenfläche,- so die Aufgabe des Wettbewerbes. Entstanden ist ein sich gut einfügender Baukörper, dessen Außenbereich sich durch einen lockeren Baumhain, einen kleinen »Bachlauf« mit Brunnen und den durchgehende Bodenbelag auszeichnet. Ein vielfältig nutzbarer Platzbereich spannt sich bis zur anderen Straßenseite und bildet so eine neu Mitte.

Gesamtgrundriss // Grafik: Zweiland
Detailgrundriss // Grafik: Zweiland
Detail Bachlauf mit Brunnen // Grafik: Zweiland

Durch die Stellung des Gebäudes und die Ausrichtung des Platzes wird eine stadträumliche Öffnung zur bestehenden Bachlandschaft geschaffen. Ein künstlicher Bachlauf betont diese zur Landschaft hin gerichtete Geste. Er wird von Süden auf die Platzfläche geführt, welche er begleitet und schließlich in eine Brunnenanlage mündet. Das Wasser fällt dort über eine zweiseitige Stufe und schafft so einen attraktiven Blickpunkt. Zwei kleine Brücken spielen mit dem Bachthema und verknüpfen die beiden Seiten des Wasserlaufes. Die Verbindung zum Waldstetter Bach wird auch durch einige Bäume betont, die das Wasser begleiten und beschattete Sitzplätze an warmen Sommertagen bieten.

Der durchgehende Bodenbelag besticht durch die beige-graue Farbe und ein minimalistisches Verlegemuster. Die Materialität der Rathausfassade wird aufgenommen und fortgeführt. Die Verknüpfung der Platzflächen über die Fahrbahn erfolgt durch einen passenden Farbasphalt. Für die Aufkantung entlang des Bachlaufes und Brunnens, die Brücken und Stufen sowie Sitzelemente sind hochwertige Kalksteinblöcke vorgesehen.

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Schillerplatz Nürtingenhttps://bhmp.de/projekt/schillerplatz-nuertingen/Tue, 10 Dec 2019 13:32:52 +0000https://clients.magma.design/bhmp/wp/?post_type=project&p=525Eine Platzgestaltung, die die Kreuzkirche hervorhebt, den Ochsenbrunnen in Szene setzt und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bietet, war die Grundidee des 2016 eingereichten Wettbewerbsbeitrages, den wir umsetzen durften. Neben Bäumen und markanten Ausstattungselementen sorgt vor allem die durchgängige Materialität des Bodenbelags für ein ruhiges Erscheinungsbild.

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Das Zentrum von Nürtingen erhält ein neues Gesicht! Das hierfür, im Rahmen eines 2016 ausgelobten Wettbewerbes entwickelte Konzept sieht eine Platzgestaltung vor, die die Kreuzkirche hervorhebt, den Ochsenbrunnen in Szene setzt und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für Stadtbesucher bietet. Neben Bäumen und markanten Ausstattungselementen sorgt vor allem der durchgängige Bodenbelag für ein ruhiges Erscheinungsbild.

Blick in Richtung Kreuzkirche
Grundriss
Schnittansichten
Details zum Bodenbelag und den Sitzmöbeln

Die optische Vergrößerung der Platzfläche und die Freistellung der Kirchenfassade sind die Ziele des Entwurfes. Hierfür wird der Baumbestand vor der Kirche ausgelichtet und um das prägende Volksbankgebäude durch einzelne Bäume ergänzt. Nach Süden wird der Platzraum durch eine lockerkronige Baumgruppe aus Gleditischien optisch gefasst.

Der optisch durchgehende, gut begehbare Stadtboden macht den Schillerplatz zu einem einheitlichen Platzraum. Eine Pflasterung aus gesägtem Granit mit verschiedenen Formaten bietet einen optisch richtungslosen Verband, der gut an die verschiedenen Platzkanten und Nutzungen anzupassen ist. Die Materialität des hellen Granits der westlichen Kirchstraße wird wieder aufgenommen. Größere Plattenformate schaffen eine prägnante Vorzone um die Kirche. Eine 30cm hohe Stufe deutet ein Kirchplateau an, welches die Kreuzkirche in Szene setzt.

Der Ochsenbrunnen als wichtiges Identifikationsobjekt wird in das Zentrum des Platzes verschoben. Die Eintiefung macht die Wasserfläche auf dem Platz optisch präsenter. Sie kann zudem durch Erhöhen des Wasserstandes um einen flachen, größeren Überflutungsbereich erweitert werden. An heißen Sommertagen tritt so ein größerer Kühlungseffekt ein. Mit einer reduzierten Effektbeleuchtung ergibt sich ein schöner beruhigter Stadtplatz.

Die Möblierung des Platzes greift die Formensprache der Kirchenplatte auf. Feste Sitzblöcke aus Granitquadern entwickeln sich aus dem Format und Material des Plattenbelags. Sie können zum Verweilen oder als Sockel für (temporäre) Skulpturen aus den Ausstellungen der Kreuzkirche genutzt werden. So wird für die Nutzungen der Kirche auf den Platz zusätzlicher Raum angeboten. In Kombination mit den hölzernen Sitzmöbeln ergeben die Granitblöcke einprägsame Sitzelemente. Abgerundet wird die Möblierung mit neuen leuchtstelen, die aus der westlichen Kirchstraße aufgegriffen und in Teilbereichen weitergeführt werden. Ergänzend dazu wird die Aufkantung der Kirchenplatte durch eine Leuchtband akzentuiert. Die Elemente des Ochsenbrunnens werden dezent von unten beleuchtet. Strahler unter den Bäumen schaffen zusätzlich ein ruhiges Ambiente an der Kreuzkirche.

Baustelle: Der Schillerplatz in Nürtingen
Rückbau des prägenden Ochsenbrunnens
Pflasterarbeiten
Die Kreuzkirche,- sie wird freigestellt
Fertiger Bodenbelag

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