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Forschungsprojekt zur Waldbiodiversität entlang eines Bewirtschaftungsgradienten im Schwarzwald

Seit 2018

Auftraggeber: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Freiburg

Größe: Brutvögel: 5 Tripletts mit jeweils 10 ha (insg. 150 ha)

Tagfalter + Widderchen: 15 Tripletts (insg. 450 ha)

Erbrachte Leistungen: Datenerfassung von Tagfalter und Widderchen anhand von Kescher-Fotodokumentation, Kartierung von Brutvögeln

Seit 2018 unterstützt BHM die Freiflächenkampagne der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg. Untersucht wird die Waldbiodiversität entlang eines Bewirtschaftungsgradienten auf insgesamt 45 Versuchsflächen im Schwarzwald.

Brutvogel- und Schmetterlingskartierung im Nationalpark Schwarzwald
Versuchsfläche „Naturnahe Waldwirtschaft“
Versuchsfläche „Prozessschutz“
Versuchsfläche „Lichtwaldkonzept/Freifläche“
Unsere Schmetterlingskundlerin in Aktion
Einer unserer Ornithologen bei der Feldarbeit
Digitale Erfassung der Vogelarten im Gelände
Auerhahn (Tetrao urogallus), die Charakterart des Schwarzwalds. eins der seltenen Zielarten im Nationalpark Schwarzwald
Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), eins der seltenen Zielarten im Nationalpark Schwarzwald

Die Untersuchungen finden auf jeweils 10 ha großen Versuchsflächen statt. Sie decken drei verschiedene Bewirtschaftungsformen ab:

  1. Freiflächen durch intensive Bewirtschaftung bzw. aktives Management eines Lichtwaldkonzepts (Historische Waldnutzungsformen)
  2. Flächen mit naturnaher Waldwirtschaft und integrativen Ansätzen zur Strukturförderung (z.B. Alt- und Totholzkonzept)
  3. Prozessschutz- bzw. Bannwaldflächen im Nationalpark

Erfasst werden dabei Bodenmoose und Gefäßpflanzen sowie Vögel, Tagfalter und Widderchen, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien und xylobionte Käfer.