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Förderung artenreicher Äcker im Landkreis Waldshut

Seit 2020

Auftraggeber: Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 56 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutzfonds

Größe: ca. 10 ha Maßnahmenfläche

Erbrachte Leistungen: Maßnahmenkonzeption und -umsetzung zur Förderung von Ackerwildkräutern, Ersterfassung und Monitoring der Ackerwildkrautgesellschaften

Seit 2020 führt BHM im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg ein Projekt zur Förderung von artenreichen Äckern im Landkreis Waldshut durch. Ziel des Projekts sind Schutz und Förderung von Ackerwildkräutern durch eine angepasste, extensive Bewirtschaftung.

Eine Vielzahl an Ackerwildkräutern in lichter Fahrspur
Artenreicher Acker
Acker-Hahnenfuß (Ranunculus arvensis)
Ackerröte (Sherardia arvensis)

Durch den verstärkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und eine intensive Düngung ist die Segetalflora in den letzten Jahren landesweit stark rückläufig. Zur Sicherung sowie Wiederherstellung artenreicher Äckern werden folgende Maßnahmen ergriffen:

  1. Ersterfassung von Ackerwildkräutern auf Äckern mit ca. 50 ha Gesamtfläche und Auswahl von ca. 10 ha großen Ackerbereichen, die für eine Förderung von Ackerwildkräutern geeignet sind.
  2. Konzeption von Maßnahmen zur Förderung von Ackerwildkräutern zusammen mit den Bewirtschaftern und Beratung zur Umsetzung der Maßnahmen über die Landschaftspflegerichtlinie Teil B.
  3. Regelmäßiges Monitoring der Entwicklung der Ackerwildkrautgesellschaften und ggf. Anpassung der Maßnahmen.
  4. Identifizierung von zur Saatgutgewinnung geeigneten Äckern.
  5. Erstellung einer auf die Region abgestimmte Informationsbroschüre für Landwirte und Interessierte.