Aktuelles

Waldbau Fortbildung – Teil 2

24. März 2026

Wie auch im letzten Jahr haben sich einige KollegInnen am 12. und 13. März auf der Südwestalb bei Leibertingen zur internen Fortbildung/ zum Arbeitseinsatz getroffen. Dort gehören der Stiftung Naturschutz mehrere Waldflächen mit klassischen Fichtenforsten. Die Teilnehmenden konnten in der zweitägigen internen Fortbildung verschiedene Waldformen, deren konventionelle Bewirtschaftung und den schlussendlichen Umbau hin zu sekundären Eichenwäldern kennenlernen und im praktische Arbeitseinsatz mitarbeiten. Es wurden Fichten gefällt und mit dem Rückepferd von der Fläche gerückt sowie natürlich aufgewachsene Eichen freigestellt und gepflanzte Douglasien ausgeastet bzw. mit einer Drahthose als Schutz vor Verbiss versehen. Unter dem Aspekt der langfristigen Pflege war ein weiteres Thema der Fortbildung der Einsatz von Weidetieren im Wald. Eine Zielart in den Saum- und Böschungsbereichen der Flächen ist das Platterbsen-Widderchen, welches durch unseren Geschäftsführer Jochen Bresch hier zum ersten Mal nachgewiesen wurde.

sdr

Die Teilnehmenden übernachteten auf dem Distelhummelhof, auf welchem alte Nutzpflanzen und Nutztierrassen gezüchtet werden, die u.a. Einsatz in der Landschaftspflege finden. Das Bergschaf wird hier als alte Nutztier- und Wollrasse nachgezüchtet und die Wolle in der hauseigenen Weberei weiterverarbeitet. Nach einer Besichtigung des Hofes bzw. der Weberei wurden die extensiven Weideflächen durch die Anpflanzung von mehreren Wacholdern aufgewertet.

sdr
sdr