25. Februar 2015  Quelle: Wochenblatt Bruhrain

Besseres Rad- und Gehwegenetz

Veränderte Verkehrs führung soll positive Auswirkungen haben

Waghäusel. Die intensiven Verhandlungen zwischen der Stadt Waghäusel und dem SB-Warenhaus Globus mit dem Regierungspräsidium und dem Regional verband stehen vor einem endgültigen Abschluss.

Oberbürgermeister Walter Heiler („Der neue Bebauungsplan garantiert uns Rechtssicherheit") betonte, dass es sich um eine kochkomplizierte Materie gehandelt habe. Er erwähnte auch, dass der erste Bebauungsplan als „Industriegebiet Ost" aus dem Jahr 1968 stamme. Wegen der Einschränkung der Verkaufsflächen wurde der Plan vor 15 Jahren als „Sondergebiet Einkaufszentrum" neu aufgestellt und 2008 wegen der Nachnutzung von Leerständen geändert. Iris Mahn-Milla vom bhm-Büro erläuterte die jetzt anstehende Änderung des Bebauungsplanes. Auslöser seien die zusätzlich notwendigen Parkplätze für den Bau- und Gartenmarkt, wobei eine Vergrößerung der Verkaufsfläche ausdrücklich ausgeschlossen wird. Zusätzlich soll die bisher mit einer Ampelanlage geregelte Anbindung an die Hambrücker Straße durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. Durch die veränderte Verkehrsführung könne zudem das Rad- und Gehwegenetz zwischen Wiesental und Hambrücken deutlich verbessert werden, wie Iris Mahn-Milla ausführte. Nicht zuletzt aus juristischen Gründen soll entsprechend der mit dem Regierungspräsidium und dem Regionalverband getroffenen Abstimmung nunmehr das gesamte Gebiet überplant werden. Die Fraktionssprecher Uli Roll (CDU), Lutz Schöffel (SPD) und Birgit Freidel von den Freien Wählern erkannten die Vorteile für die Bevölkerung durch eine Kreisellösung und die Neugestaltung des Radwegs- CDU-Stadtrat Günther Borel erinnerte an die Parkplatznöte in den Innenstädten, während Roland Herberger von der SPD eine Verbesserung der Verkehrssitualion bei der Wiesentaler Kapelle einforderte.