09. Juni 2013  Quelle: Reutlinger General-Anzeiger (http://gea.de/)

Variationen zum Tulpenplatz

IDEENWERKSTATT - Reutlinger Stadtplaner stellen im Gönninger Lokschuppen Entwürfe von vier Büros vor

REUTLINGEN-GÖNNINGEN. Einen schönen Namen hat er schon, der Gönninger »Tulpenplatz«. Nun soll das bislang noch etwas öde Herz des Dorfes auch eine ansprechendere Gestaltung bekommen. Einen Platz »mit Verbesserungspotenzial« nannte ihn der Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Vermessung, Stefan Dvorak, etwas vornehmer am Donnerstagabend zum Auftakt der zweiten Ideenwerkstatt in Sachen Platzgestaltung.

Im ersten Durchgang hatten Bürger im September 2012 ihre grundsätzlichen Vorstellungen und Wünsche eingebracht. Die Verwaltung hatte dann vier Planungsbüros beauftragt, diese Anregungen in Entwürfen umzusetzen.

Die Ergebnisse stellten Dvorak und seine Mitarbeiter am Donnerstag im Gönninger Lokschuppen vor und zur Debatte. Erneut hatten sich über 50 Interessierte eingefunden, um im Rahmen des fast vierstündigen Workshops mitzudiskutieren.

Soll die Anmutung des Platzes eher dörflich oder mehr urban sein? Wie geht man mit dem Supermarkt um, wie mit der stark verkehrsbelasteten Straße, wie mit dem Thema Parkplätze? Jeder der Entwürfe bot eigene Antworten. Viele Ansätze fanden Gefallen bei den kritischen und diskutierfröhlichen Teilnehmern.

Ein Entwurf kristallisierte sich jedoch schon bald als Favorit heraus: Das Konzept der BHM-Planungsgesellschaft kombiniert ausgewogen Grün- und Steinflächen. Ein Mäuerchen trennt den Platz klar von der Hauptstraße. Sie würde auf 6,50 Meter zurückgebaut und in der Folge könnte das Tempo auf 30 limitiert werden. »Diese Umsetzung passt am besten zu Gönningen«, befand Bezirksbürgermeisterin Christel Pahl stellvertretend für viele.

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