Uferpark Austraße

Der Funktionsraum Austraße wandelt sich zum Erlebnisraum Uferpark Austraße, dem eine dem Ort entsprechend Identität gegeben wird. Geschichte wird sichtbar gemacht, an alte Nutzungen wird erinnert und neue, vielfältige Erlebnisräume werden geschaffen. Bestehende Naturräume werden bewahrt, aufgewertet und neue geschaffen. Fluss und Landschaftsraum rücken wieder in den Blickpunkt.

Zeitraum:

Vorentwurf 2011 Entwurf 2013/2014 Baubeginn 2015

Standort:

Im Norden Stuttgarts, zwischen den Stadtteilen Münster und Mühlhausen, auf der Westseite des Neckars, gegenüber des Max-Eyth-Sees gelegen.

Leistungen:

Lph 1 - 8

Der Funktionsraum Austraße wandelt sich zum Erlebnisraum Uferpark Austraße.
Im Zuge der Entwurfsplanung wurde dem Uferpark Austraße anhand einer intensiven Bestandsanalyse eine dem Ort entsprechende Identität gegeben. Diese Identität wird ereicht durch die Geschichte, die Nutzung und den vorhandenen Naturraum. Geschichte wird sichtbar gemacht, an alte Nutzungen erinnert und neue Erlebnisräume geschaffen. Bestehende Naturräume werden bewahrt, aufgewertet und neue geschaffen.

Der Uferpark gliedert sich in vier Bereiche: das Parktor als Auftakt, die eigentliche Aupromenade, die Lößsteilwand und die Steilwände des Steinbruchs, als weiteres Element das Neckarufer.

Parktor - die Ufergestaltung zitiert den Naturzustand vor einer Felswand am Prallhang: Felsblöcke, unterschiedliche Wasserzonen, Hochstaudenfluren und Auengehölze. Stege am Wasser verschaffen Einblicke und lenken die Besucher.

Aupromenade - sie bietet Möglichkeiten für Sport- und Freizeitnutzung vielfältigster Art. Über Hangstege sind die Steilwände am Steinbruch erlebbar. Aussichtskanzeln bieten neue Aussichten. Mögliche Konflikte im Bereich der Aupromenade wird durch Zonierung der Beläge begegnet. Eine vorhandene Stützmauer erfährt eine Aufwertung durch eine lebhafte Oberflächengestaltung. Vorhandene Elemente erinnern an die Geschichte des Ortes, in dem sie mehr in den Blickpunkt gerückt werden.

Naturerlebnis Steilwand - die naturräumlichen Potenziale werden genutzt und durch Hangstege, die den Besucher leiten, erlebbar gemacht. Zu erleben sind Lößwand, Höhle und die Steilwände des Steinbruchs. So werden Neckarpromenade und höher gelegene, bisher unzugängliche Bereiche miteinander verbunden. Im Hanggarten wird "Höhe" sichtbar gemacht: die Ziffern zeigen dort die NN-Höhen an, die auch vom Wasser aus zu sehen sind.

Attraktion Ufer - Im Bereich des Ufers entstehen Anlegestellen für Kanus, Treppenanlagen mit Stizstufen am Wasser, eine das Wasser thematisierende, großzügige Spielanlage am Ufer. Muschelkalkblöcke nehmen das Thema des Steinbruchs auf.
Flächen werden ausgelichtet und skulpturale Holzdecks dienen als Sitz- und Liegeelemente.

Es entsteht ein vielfältig nutzbarer Raum für alle, der den Fluss und den Landschaftsraum wieder in den Blickpunkt rückt.

Auftraggeber:

Landeshauptstadt Stuttgart

Leistungen:

Lph 1 - 8

Fläche:

ca. 18.500 m²

Zeitraum:

Vorentwurf 2011 Entwurf 2013/2014 Baubeginn 2015

Standort:

Im Norden Stuttgarts, zwischen den Stadtteilen Münster und Mühlhausen, auf der Westseite des Neckars, gegenüber des Max-Eyth-Sees gelegen.